Wussten Sie schon?

Dass es heutzutage möglich ist, das Therapiekonzept individuell auf die Bedürfnisse der Patienten abzustimmen?

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Denken Sie positiv

Positive Grundeinstellung

Mit einer positiven und zuversichtlichen Grundeinstellung können Sie viele Belastungen besser bewältigen. Das Leben mit Morbus Bechterew ist nicht immer einfach. Sie werden gute und schlechte Tage erleben. Sie können aber ganz entscheidend dazu beitragen, dass die guten Tage deutlich überwiegen, indem Sie versuchen, die seelische Belastung in den Griff zu bekommen und eine positive Sichtweise beizubehalten. Auch wenn es manchmal schwerfällt - lassen Sie Ihr Denken und Fühlen nicht von Zukunftsängsten, Schmerzen und Müdigkeit bestimmen.

Diese Tipps können Ihnen dabei helfen, eine positive Sichtweise zu bekommen und sich von der Krankheit nicht unterkriegen zu lassen:



■ Informieren Sie sich
Je mehr Sie über Morbus Bechterew wissen, desto besser bekommen Sie Ihre Krankheit in den Griff. In der Forschung werden kontinuierlich Fortschritte erzielt - fragen Sie Ihr Ärzte- und Physiotherapeuten-Team nach dem aktuellsten Stand der Wissenschaft.


■ Ergreifen Sie die Initiative
Nehmen Sie das Heft in die Hand und achten Sie darauf, Ihre Medikamente wie verschrieben anzuwenden, machen Sie täglich Ihre Bewegungsübungen und lassen Sie sich von Ihrem Rheumatologen regelmäßig untersuchen. So haben Sie und Ihr behandelndes Team den zeitlichen Verlauf im Blick und können frühzeitig reagieren, wenn die Therapie angepasst werden muss.



■ Achten Sie auf Ihr Gewicht
Durch ein optimales Gewicht wird die Belastung Ihrer Wirbelsäule reduziert. Zudem ist eine ausgewogene Ernährung wichtig für Gesundheit und Vitalität. Eine spezielle Diät, die für Morbus Bechterew-Patienten empfohlen wird, gibt es jedoch nicht.



■ Die Bedeutung der Körperhaltung
Aufgrund der Schmerzen neigen Morbus Bechterew-Patienten zu Fehlhaltungen, die sich mit der Zeit verstärken können. Insbesondere der Rücken ist davon betroffen: Typisch ist dabei eine vermehrte Krümmung der Wirbelsäule mit Ausbildung eines Rundrückens.
Egal ob Sie stehen, sitzen, gehen oder tragen - achten Sie auf Ihre Körperhaltung, und das in jeder Alltagssituation. Wenn möglich, passen Sie z. B. Ihren Arbeitsplatz entsprechend Ihren Bedürfnissen an, so dass Sie leichter oder sogar automatisch eine gute Haltung annehmen können. Auch beim Autofahren können leichte Anpassungen des Sitzes, der Kopfstütze und des Spiegels zweckmäßig sein.
Eine gute Körperhaltung entlastet nicht nur Ihre Wirbelsäule, Sehnen und Muskeln, sondern beugt auch Rückenschmerzen vor.



■ Werden Sie aktiv
Jede Aktivität, die Ihr Herz in Schwung bringt, trägt zu Ihrem seelischen Gleichgewicht bei. Selbst mäßige Bewegung setzt in Ihrem Körper Endorphine frei und baut so Stress ab. Sport ist eine wunderbare Möglichkeit, Ihr körperliches und seelisches Wohlbefinden zu verbessern.


■ Setzen Sie Prioritäten
Das Setzen von Prioritäten und ein entsprechendes Zeitmanagement tragen dazu bei, Alltagsstress abzubauen und eine positive Sichtweise einzunehmen.

  • Fragen Sie sich selbst, was wichtig ist
  • Erkennen Sie, was nicht wirklich von Bedeutung ist
  • Wenn Sie der Meinung sind, zu viel zu tun, prüfen Sie, wo Sie sich zurücknehmen können
  • Lernen Sie, auch einmal "Nein" zu sagen
  • Nehmen Sie schwere Aufgaben dann in Angriff, wenn Sie die meiste Energie oder Unterstützung haben
  • Scheuen Sie sich nicht, andere um Hilfe zu bitten
  • Lernen Sie Ihre Grenzen kennen
  • Planen Sie für jeden Tag Zeit für sich und die Dinge, die Sie gerne tun, ein


■ Entspannen Sie sich
Manche Betroffenen geben an, dass sich ihre Symptome unter Stress verschlimmern. Vermutlich liegt das daran, dass Stress den Körper vielfältig beeinflusst und die Widerstandsfähigkeit gegen Entzündungen schwächt.
Wenn Sie sich angespannt fühlen, können Ihnen tiefes Atmen, leichtes Dehnen und positive Gedanken in akuten Situationen weiterhelfen. Suchen Sie nach einem Weg, Ihrer inneren Anspannung zu begegnen - sei es mit Hilfe eines guten Buchs, eines Spaziergangs oder eines netten Gesprächs mit einem Freund. Möglicherweise fördert auch eine unterstützende Therapie wie z. B. Massage, Akupunktur, autogenes Training oder Yoga Ihr inneres Gleichgewicht. Finden Sie Ihre persönliche Entspannungsquelle und nehmen Sie sich Zeit dafür.



■ Lachen ist so wichtig
Lachen kann alles andere unwichtiger erscheinen lassen und lässt Sie wieder optimistischer in die Zukunft blicken. Lassen Sie sich von der guten Laune anderer anstecken. Es mag wie ein Klischee klingen, aber Lachen kann die beste Medizin sein.

Nutzen Sie diesen Fragebogen, um Ihre Symptome immer wieder über einen längeren Zeitraum zu beobachten. Das wird Ihnen bei den Gesprächen mit Ihrem Arzt helfen.

Finden Sie einen Rheumatologen in Ihrer Nähe.

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