Wussten Sie schon?

In Deutschland sind etwa 450.000 Menschen an Morbus Bechterew erkrankt, das bedeutet etwa einer von 180 Bundesbürgern.

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Morbus Bechterew im Überblick

Das Wichtigste zuerst


Patienten mit Morbus Bechterew können hoffnungsvoll in die Zukunft blicken. Morbus Bechterew ist nach heutigem Kenntnisstand zwar nicht heilbar, kann aber in den meisten Fällen mit Hilfe geeigneter Medikamente und regelmäßigen, aktiven Bewegungsübungen in einem beschwerdefreien oder beschwerdearmen Zustand gehalten werden.

Wichtig ist, dass Sie sich über Morbus Bechterew informieren. Ihr behandelnder Arzt hat Sie sicherlich bereits mit grundlegenden Informationen versorgt, wie beispielsweise:

  • Morbus Bechterew, oder auch ankylosierende Spondylitis (AS) genannt, ist eine entzündliche Erkrankung, die hauptsächlich die Wirbelsäule betrifft.
  • Morbus Bechterew ist in der Regel eine chronische Erkrankung, d.h. sie kann Sie ein Leben lang begleiten.
  • Mit Hilfe innovativer Therapiekonzepte werden nicht nur die Symptome gemildert, sondern auch das Fortschreiten der Krankheit vermutlich gebremst. Wirksame Behandlungsmethoden können den Verlauf der Krankheit positiv beeinflussen und den Betroffenen ein aktives Leben ermöglichen.
  • Wichtig ist, dass Sie Ihre Symptome beobachten, auch Jahre nach der Diagnosestellung. Dadurch können Sie und Ihr Rheumatologe den Schweregrad und den Verlauf Ihrer Krankheit überwachen. Zudem können Sie feststellen, ob die Krankheit auch andere Gelenke, Sehnen oder Organe betrifft. So können Sie und Ihr behandelndes Team frühzeitig erkennen, ob die Behandlung angepasst werden muss.
  • Informieren Sie sich über aktuelle Behandlungsmöglichkeiten und scheuen Sie sich nicht davor, Ihren Hausarzt, Rheumatologen oder Physiotherapeuten nach möglichen Therapien zu fragen. Es geht um Sie und Ihre Lebensqualität. Das richtige Behandlungsmanagement trägt entscheidend dazu bei.

Nutzen Sie diesen Fragebogen, um Ihre Symptome immer wieder über einen längeren Zeitraum zu beobachten. Das wird Ihnen bei den Gesprächen mit Ihrem Arzt helfen.

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